'Alter Friedrich' am Tag (Click & Zoom)
'Alter Friedrich' am Abend  (Click & Zoom) Vom Gasthof "Weißer Hirsch" zum "Alter Friedrich"
An der Kreuzung Friedrichsgaber Straße und Ulzburger Landstraße steht die Gaststätte "Alter Friedrich".
Hans Last kaufte 1929 drei Grundstücke, baute eine Gaststätte und nannte diese "Weißer Hirsch" - hier soll es noch vor vierhundert Jahren Hirsche gegeben haben. Ein Krämerladen mit Eingang seitlich am Gebäude wurde auch betrieben.
Krämerläden gab es in der Quickborn-Heide noch vier weitere, Hans Last konnte nicht dagegen ankommen und ging Konkurs.
1934 kaufte Könnecker das Gebäude und führte die Gaststätte unter dem Namen "Heiderast" weiter.
1950 übernahm Kurt Kretschmer, ein Flüchtling aus dem Sudetenland, das Haus. Er verpachtete die Gastwirtschaft an die Bavaria-Brauerei und führte bloß den Kaufladen selbst. Nicht in allen Häusern gab es zu der Zeit Strom, und so waren Petroleum, Öllampen, Dochte und dergleichen, aber auch Holzpantinen sein Standardangebot.
Seit 1971 führte sein gleichnamiger Sohn das Geschäft bis 2001. Der ehemalige Edeka-Laden, der wegen dem Einkaufzentrum und anderer Überlegungen so nicht mehr von Kurt Kretschmer weitergeführt werden konnte, wurde von seiner Frau weitergeführt als "Elke's Kaffeepott" (Frühstückservice)
Im Jahr 1971 wurde aus der "Heiderast" schließlich der "Alte Friedrich", nach Friedrich VI (Frederik)benannt, dem dänischen König von 1808 bis 1839 und Stifter Friedrichgabes. Mit dem neuen Namen war die Konzession für ein Nachtlokal verbunden.
Der "Alte Friedrich" ist bis heute ein Orientierungspunkt zur Wegbeschreibung. So heißt es "Du kennst doch den alten Friedrich" oder "Da musst Du links abbiegen beim alten Friedrich".
Die Älteren kennen auch noch den Ausdruck "Bei Könnecker".

Hans Meier - Quickborner Geschichtswerkstatt
Wir wünschen allen unseren Freunden und Gästen einen schönen Aufenthalt bei uns im Restaurant!